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HYPNOSANA
Silvana Ceschi

 

Autogenes Training

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Es handelt sich beim Autogenen Training um eine konzentrative Selbstentspannung. Konkret geht es darum, sich durch Konzentration auf bestimmte Imaginationen in einen entspannten Zustand zu versetzen. In dieser Ent-Spannung können Körper wie Geist auch tagsüber regenerieren.

Durch regelmässiges Praktizieren des Autogenen Trainings kommt es mit der Zeit zu einer sogenannten 'organismischen Gesamtumschaltung' - zu einer Umschaltung aller Organe in den Zustand der Entspannung, einem Zustand, der dem Einschlafen verwandt ist. Auf dem Boden dieser Umschaltung bieten dann individuelle Mantras (wandspruchartige Leitsätze) jeder und jedem die Möglichkeit, durch die Imagination von bestimmten Gefühlen oder Verhaltensweisen im Gehirn neue Nervenbahnen zu bahnen und durch entsprechendes Training kontinuierlich zu festigen.

                          

                                  Das Autogene Training ist idealer Begleiter der                                                                               Tiefenpsychologischen Hypnose, kann diese jedoch                                                                          niemals ersetzen. Zum Vergleich: In 12 Monaten                                                                              H.I.T.T.-Therapie kann mehr erreicht werden als in

                                  mehreren Jahren des Autogenen Trainings.          

 

Besonders empfehlenswert ist es, die  H.I.T.T. und das AT zu kombinieren, indem der jeweilige Leitsatz aus der Hypnose-Session mittels AT möglichst oft imaginiert wird (weiteres hierzu unter «Bewährtes Duo»).

Hintergrundsinformationen Autogenes Training

Das Autogene Training wurde um 1920 entwickelt durch den deutschen Nervenarzt J. H. Schultz. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung der Hypnose, da Schultz feststellte, dass seine KlientInnen während Hypnosebehandlungen immer wieder von ähnlichen Körperempfindungen der Schwere, Wärme und Ruhe berichteten. Er folgerte daraus, dass es nicht nur möglich sein sollte, durch Imagination von Gedanken oder Handlungen den Körper zu entspannen, sondern durch die gedankliche Fokussierung auf eben diese Körperreaktionen umgekehrt eben auch den Geist zu entspannen.

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Silvana Ceschi

 

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